Der zerbrochne Krug
Das Theater Kanton Zürich mit dem Lustspiel von Heinrich von Kleist
In einer kleinen Gemeinde sitzt Dorfrichter Adam über sich selbst zu Gericht und versucht mit allen Mitteln, den eigenen Kopf aus der Schlinge zu ziehen und einen Sündenbock zu finden.
Der Schadenswert mag klein scheinen: ein zerbrochener Krug, der Marthe Rull gehört. Doch in Wirklichkeit geht es um den Ruf von Marthes Tochter Eve, ihre Verlobung mit Ruprecht und einen üblen Erpressungsversuch des Dorfrichters Adam. Und was hatte Adam am Abend bei Eve zu suchen? Der Krug bringt einen Gerichtsfall ins Rollen, der es in sich hat.
Das Publikum ist in dieser Komödie den Figuren immer einen Schritt voraus, wie in einem guten Hitchcock Film und die Komik entsteht aus den Versuchen des Dorfrichters mit viel «Fake News» seine Schuld zu vertuschen. Ob am Ende die Guten belohnt und die Bösen bestraft werden? Das erfahren Sie in diesem Stück, in dem das gesamte Ensemble des TZ mitspielt.
Mit Kleists Komödie «Der zerbrochne Krug» eröffnete das Theater Kanton Zürich am 1. Oktober 1971 seine erste Spielzeit in Fischenthal, inszeniert von Reinhart Spörri, der das TZ 24 Jahre lang leitete. Das Stück wurde seither in jeder Intendanz einmal inszeniert. Zum 50-jährigen Jubiläum kommt es wieder auf die Bühne.
Dauer
110 Minuten + Pause
Es spielen
Joachim Aeschlimann
Katharina von Bock
Michael von Burg
Manuel Herwig
Stefan Lahr
Pit Arne Pietz
Anja Rüegg
Miriam Wagner
Regie
Elias Perrig
Bühne
Beate Fassnacht
Kostüme
Charlotte Sonja Willi
Dramaturgie
Ann-Marie Arioli
Licht
Steffen Dorner
Regieassistenz
Sophia Pervilhac
Regiemitarbeit und Sprech-Coaching
Katja Reinke